Notmopsdame "Nele"

Hallo, mein Name ist Nele.

Zur Zeit wohne ich bei Detlef und Birgit und ihrem Rudel.
Ich erzähl Euch mal meine Geschichte von Anfang an.

Meine Leidensgeschichte beginnt vor über 18 Monaten. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ein normales Mopsmädchen! Ich lebte in einer liebevollen Familie mit kleinen Kindern. Ich wurde geliebt und habe total gerne mit den Kindern gespielt.

Doch irgendwann beginnt sich meine Haut sich zu verändern, das Fell bekommt runde, kahle Stellen und  weil es so juckte,  mußte mch dauernd kratzen. Zum Teil so stark, daß es richtig arg geblutet hat. Meine schöne Haut verdickt sich zunehmend und wird dunkel.

Natürlich haben meine Menschen-Eltern nicht zugesehen wie ich leide, sondern sind mit mir sofort zum Tierarzt. Und zwar nicht nur zu einem. Nein, nach einer Odyssee bei drei Tierärzten (!) war es fast noch schlimmer als vorher, eine Besserung nicht in Sicht und  die Ersparnisse meiner Familie wurden in Tierarztrechnungen gesteckt und sogar ein Kredit aufgenommen.... und die Tierärzte sprachen schon davon, dass es wahrscheinlich besser sei, mich über die Regenbogenbrücke zu schicken.

Mein Leidensdruck und der meiner der Familie war unglaublich, wir waren so traurig.

Bis zu dem Tag, als Josie, eine Freundin der Familie in der Facebookgruppe des  "Mopsliebe(nde) e.V." einen Hilferuf gepostet hat!

Danach hat es keine 24-Stunden gedauert, und meine Familie hat vom Verein ein Hilfsangebot bekommen! Aufgrund der Vermittlung von Uschi Ackermann und den ausgezeichneten Kontakten zur LMU München und speziell zu Prof. Dr. Ralf Müller - DER Tier-Dermatologe schlechthin! - war es dem e.V.  möglich, einen Nottermin für mich zu bekommen. AM ERSTEN WEIHNACHTSFEIERTAG! Eine tolle Überraschung für meine Familie. Die Klinik hat diesen Termin exklusiv für mich aufgrund der Dringlichkeit eingerichtet. Dort wurde ich dann wirklich eingehend untersucht.

Nach der Untersuchung in der LMU stand fest, daß ich einen bestimmten Keim in der Haut habe, der mit Tabletten und Bädern bekämpft werden muß! Nicht einfach, durchaus langwierig - jedoch therapierbar!
Endlich ein Lichtblick für mich und meine Familie!

Auch hier zeigt sich wieder, daß die kleinsten "Feinde" - in diesem Fall ein Bakterium - die schwierigsten Gegner sein können!

Nach der Untersuchung in München und mit den richtigen Medikamenten und einem speziellem Futter, da man auch eine Futtermittelallergie bei mir vermutet, wurde meine Haut schnell besser. Allerdings wurde ich von dem Spezialfutter immer dünner obwohl meine Familie fütterte schon viel mehr davon als angegeben.

Daraufhin wurde beschlossen, dass ich zu Brigit und Detlef komme, die ganz viel Erfahrung mit Hunden wie mir haben, damit die mich wieder aufpäppeln, sprich meine Haut auskurieren und mir wieder ein bißchen Mopsspeck auf die Knochen füttern.

Das funktioniert auch ganz toll. Statt dem trockenen Spezialfutter gibt es hier frisches Pferdefleisch und Fett zu fressen im Rahmen einer Ausschlußdiät, so dass ich inzwischen wieder schöne Mopsrundungen habe und nicht mehr wie ein  Skelett aussehe.
Außerdem hab ich hier gleich eine Freundin gefunden, Pepper, die auch ein Hautproblem hat und deshalb immer mit mir zusammen medizinische Bäder nehmen darf.

Schaut einfach mal selbst meine Bilder an, wie gut ich inzwischen schon wieder aussehe! Fast wie neu ;-)

Danke Birgit und Detlef!

   
   Dezember 2014
So schlimm sah meine Haut
mal aus!
  April 2015 da sieht man wie  schrecklich dünn ich bin     Juni 2015 endlich hab ich wieder was auf den Rippen und eine tolle Figur und meine Haut wird auch jeden Tag besser.


                                        
***** Update 24.10.2015 *****

Wie ihr wisst, ist Lackritzschnecke Nele seit April 2015 als Pflegemops bei Birgit und Detlef Krawietz. Nele leidet u. a. an einer schweren Allergie, die Dank der Hilfe der LMU München und diverser Tierärzte diagnostiziert werden konnte. Sie bekommt Medikamente und spezielles Futter.

Darüber hinaus wurde Nele am 09.09.2015 am Gaumensegel operiert, gleichzeitig wurden die Nasenlöcher korrigiert.

Gestern wurde beschlossen, dass Nele für immer bei Birgit und Detlef bleiben darf, als "Dauerpflegling". Der Mopsliebe(nde) e.V. übernimmt auch weiterhin die Futter- und Behandlungskosten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Mitgliedern, Spendern, Paten und Unterstützern des Mopsliebe(nde) e.V., ohne euer Engagement wären Behandlungen wie die von Nele nicht möglich. Und natürlich bei Birgit und Detlef, die sich dieser lebenslangen Aufgabe stellen!